Experimentelle Bespielung der Medienfassade des FKI

Experimentelle Bespielung der Medienfassade des Forschungs- und Weiterbildungszentrum für Kultur und Informatik (FKI) der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin mit Videofragmenten von Künstler/innen aus der Medienwerkstatt.

Künstler: Angela Mewes | Thomas Otto | Ottjörg | Christa Biedermann | Regina Liedke | Heike Hamann | Claudia Kochsmeier | Gaby Schulze | Anna Staffel | Barbara Wolters | Anja Roß | Anna Pfau | Linda Perthen | Andrea Sunder Plassmann | Harry R. Sinske | Simone Häckel | Susanne Hoffmann | Rudi Szameit | Manja Ebert | Hilla Stute | Anja Sieber | Sandra Becker | Aline Helmcke | Ilka Forst | Astrid Menze | Herbert Liffers | Ingrid Ladurner | Lioba v.d.Driesch | Maik Scheermann

Programmierung: Stephan Bergemann (HTW, Projekt Signal)

Mit dem Thema “sehen und gesehen werden” beziehen sich die Videofragmente auf die gesteigerte Sensibilität bezüglich öffentlicher Überwachung in den letzten Monaten: Wer sieht was? Wer wird gesehen und weiß nichts davon? Wer ist unsichtbar? Indem eine Fassade eines Hochschulgebäudes mit Sinn-Bildern von Überwachung bespielt wird, zeigt sich die Allgegenwärtigkeit eines beobachtenden Prinzips in unserer Lebensumwelt.

Eine Fassade ist nicht einfach nur die Wand eines Gebäudes sondern besteht aus komplexer Technik. Und sie schaut uns an. Durch algorithmische Verknüpfung wird aus einem Pool von Videofragmenten über acht Videobeamer ein fortlaufendes, sich immer wieder änderndes Programm erzeugt. Die einzelnen Videostücke werden damit vielfältig und in immer neuen Bedeutungszusammenhängen kombiniert.