III. Konferenz „Kultur und Informatik – Tonkunst”

Datum:
17. May 2006
Zeit:
10:00 - 17:30
Veranstaltungsort:

Auch im Jahr der Informatik wurd die sehr erfolgreich eingeführte Tagungsreihe »Kultur und Informatik« wieder in der Berlinischen Galerie durchgeführt und unter ein spezielles Thema – Audio – gestellt. Ziel des Workshops »Kultur und Informatik – Tonkunst« war eine Analyse der Entwicklung der digitalen Kunst und Kultur sowie der Versuch, die Entwicklungstendenzen und die Beeinflussung durch die Informatik zu analysieren und vorherzusagen. Hierbei wurden verschiedene Meilensteine der modernen Audiotechnik diskutiert und deren wirtschaftliches, gesellschaftliches und wissenschaftliches Potential näher beleuchtet. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Bereichen Ton- und Klangerzeugung, digitale Audiomodelle, Audioverarbeitung, Audioqualität und Hörgenuss.

Nach der Begrüßung durch die Direktoren bzw. Präsidenten der Berlinischen Galerie und der FHTW Berlin, eröffnete Prof. Dr. Carsten Busch das wissenschaftliche Programm mit einem Beitrag über die Einflüsse von Sound im Internet auf allgemeine Kommunikationsbereiche. Daran schlossen sich die Beträge der Doktoren Heinz und Niehof an, die zu Problemen der Digitalisierung von Tönen und zur Visualisierung mit Hilfe der akustischen Kamera sprachen. In diesen Beträgen wurde demonstriert, wie mit Hilfe der Informatik Stimm- und Instrumentalanalysen erfolgen können.

Der zweite Teil der Konferenz wurde mit einem Grußwort der Berliner Spitzenpolitik in Person des Berliner Staatssekretärs für Wissenschaft, Herrn Dr. Husung eröffnet. Die Spannbreite der weiteren Referate reichte von der Geschichte der elektronischen Musikinstrumente über kompositorisch-ästhetische Modelle und der iTunes-Technologie bis hin zur Nutzung von Audio in Mixed-Reality Spielen. Der Dialog zur Informationsgesellschaft und zur Entwicklung von Informatik, Kunst und Kultur war ein besonderes Anliegen der Konferenz. Die Referenten bezogen zu den verschiedenen Fachthemen und Entwicklungen Position und setzten über den Workshop hinaus den Gedankenaustausch fort bzw. legten weitere Arbeitsschwerpunkte fest.

Download: Programm KuI 2006