3. AURORASchool for ARtists

Datum:
02.09.2019 - 12.09.2019
Zeit:
09:30 - 17:30
Veranstaltungsort:

Die AURORA School for ARtists besteht aus 5 Kursen zum Thema AR, Entwicklung und Mediengestaltung und richtet sich an Berliner Künstler und Künstlerinnen.

Kurs 1: Beispiele, Konzeption und Entwurf von Augmented-Reality-Anwendungen im Kreativbereich

Kurs 1 bietet einen ersten Einstieg in das komplexe Feld von Augmented Reality (AR). Er erstreckt sich über einen Tag und ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil setzt den Schwerpunkt auf die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen und aussagekräftigen Beispielen: Auf eine kulturhistorische Beleuchtung der noch jungen Technik folgt die Diskussion aktueller AR-Anwendungen im Kontext künstlerischen Ausdrucks. Auf dem Programm stehen außerdem ein Überblick über die benötigte Hard- und Software und eine eine Klärung wichtiger Begrifflichkeiten aus der AR-Programmierung. Der zweite Teil richtet den Fokus auf das analoge Konzipieren und Entwerfen von AR-Anwendungen im Kreativbereich. Wahlweise in kleinen Gruppen oder im Alleingang werden Ideen formuliert, visualisiert und zur Diskussion gestellt, um die Prototypen anschließend weiterzuentwickeln. Eine Abschlusspräsentation bietet schließlich die Gelegenheit, mit dem Projektpersonal über die Erzeugung noch fehlender Inhalte und das Potenzial einer technischen Umsetzung ins Gespräch zu kommen. An beide Punkte kann jeweils in den Kursen 2 und 3 angeknüpft werden.

Dieser Kurs ist der Weiterbildung „School for ARtists“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kurs 2: Einführung in die Produktion von Augmented-Reality-Anwendungen ohne Programmierung

Einen Tag lang geht es in dieser Weiterbildung um die Produktion von AR-Anwendungen mit der Software Unity und Vuforia. Zunächst werden grundlegende Fragen geklärt: Was macht Unity und wozu dient eigentlich Vuforia? Wie spielen die beiden Softwares beim AR-Erlebnis zusammen? Das zentrale Tool bei der AR-App-Entwicklung ist der Unity-Editor, an dessen Nutzung und Möglichkeiten ihr im Anschluss herangeführt werdet. Mit Unterstützung von AR-Spezialist/innen entwickelt ihr dann schon Step-by-Step erste einfache AR-Anwendungen mit eigenen Animationen! Die Weiterbildung bringt euch schließlich bis zu der Grenze, an der Skripte und damit die Programmierung für eine individuellere AR-App-Entwicklung ins Spiel kämen. Und an diesen Punkt wird die folgende Weiterbildung anknüpfen …

Bei dieser Weiterbildung handelt es sich um einen Grundlagenkurs, der keine Vorkenntnisse erfordert. Wir empfehlen euch, schon eigene Projektideen und Materialien mitzubringen, sie sind aber keine Voraussetzung.

Dieser Kurs ist der Weiterbildung „School for ARtists“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kurs 3: Produktion von Augmented-Reality-Anwendungen mit Programmierung

Komplexere Ideen für AR-Apps lassen sich erst durch Skripte und damit durch die eigene Programmierung umsetzen. Wie schon im vorigen Kurs wird in dieser Weiterbildung hauptsächlich mit dem Unity-Editor gearbeitet, jetzt geht es aber einen Schritt weiter: Zunächst werdet ihr anhand der visuellen Programmiersprache „Scratch“ in die Materie eingeführt: Wir erklären euch ganz anschaulich grundlegende Programmierkonzepte wie Variablen, einfache Datentypen und Methoden, die ihr immer wieder durch Übungen verinnerlicht. Anschließend übertragen wir diese neuen Kenntnisse auf die Programmiersprache C#, die Unity zugrunde liegt. Ihr erlernt außerdem Spezifika der Programmierung mit Unity und den fortgeschrittenen Umgang mit dem Unity-Editor, um AR-Apps individueller zu gestalten. Und weil ihr euren Marker nicht immer nur um einen virtuellen Kubus, sondern um eure eigenen digitalen Inhalte erweitern wollt, folgt ein paar Wochen später die Weiterbildung zur digitalen Medienproduktion …

Bei dieser Weiterbildung werden Kenntnisse im Umgang mit dem Unity-Editor vorausgesetzt. Wir empfehlen euch, schon eigene Projektideen und Materialien mitzubringen, sie sind aber keine Voraussetzung.

Dieser Kurs ist der Weiterbildung „School for ARtists“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kurs 4: Digitale Medienproduktion (Animation, Audio, Video, 3D) und AR-Prozessmanagement

Neben einem guten Anwendungs- und Interaktionskonzept steht und fällt eine AR-Anwendung mit ihren medialen Inhalten! Fast zwei Tage lang habt ihr bei dieser Weiterbildung die Möglichkeit, mit der Videokünstlerin Dagmar Schürrer in die digitale Medienproduktion für AR-Apps einzutauchen. So lernt ihr Grundlagen der Videobearbeitung mit Premiere, des Compositings und der Animation mit After Effects, aber auch der 3D-Modellierung, -Texturierung und -Animierung mit Blender.
Am Ende einer erfolgreichen AR-Entwicklung muss eure App schließlich aufs Smartphone, sie muss erfolgreich getestet, in den gängigen Stores veröffentlicht und regelmäßig gewartet werden. Diese und andere abschließende Schritte und Überlegungen werden am Ende des zweiten Tages dieser Weiterbildung besprochen und praxisorientiert nachvollzogen.
Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, könnt ihr in der Weiterbildung „AR Production Lab“ mit eurer AR-App-Entwicklung beginnen oder daran weiterarbeiten …

Bei dieser Weiterbildung handelt es sich um einen Grundlagenkurs, der keine Vorkenntnisse erfordert.

Dieser Kurs ist der Weiterbildung „School for ARtists“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kurs 5: AR Production Lab

Nachdem ihr in den vorigen Weiterbildungen die wichtigsten theoretischen Kenntnisse zur AR-App-Entwicklung erworben und durch Übungen auch schon in der Praxis ausprobiert habt, könnt ihr im „AR Production Lab“ in die Vollen gehen und mit unserer Hilfe euer Wissen auffrischen und anwenden. In dieser Weiterbildung gibt es keine Frontalvorträge mehr, vielmehr kommt ihr mit uns und anderen Teilnehmer/innen ins Gespräch, um auf diesem Weg eure AR-Entwicklung voranzutreiben. Gleichzeitig bekommt ihr im „AR Production Lab“ eine ganz gute Vorstellung von der Arbeitsweise im AURORA-Produktionslabor, in dem fünf Arbeitsplätze für die weitere Entwicklung einiger der besten AR-App-Ideen aus den Weiterbildungen zur Verfügung stehen.

Für den Besuch des AR Production Lab sind Kenntnisse aus den vorangegangenen Weiterbildungskursen erforderlich. Wir empfehlen euch, eigene Projektideen und Materialien mitzubringen, sie sind aber keine Voraussetzung.

Dieser Kurs ist der Weiterbildung „School for ARtists“. Weitere Informationen finden Sie hier.