EIDIS

Projektname: EIDIS – Entwicklung und Implementierung eines 3D-Decision-Support-Systems für die Planung und den Aufbau von Ausstellungen
Projektdauer: 01.01.2010 - 30.06.2012
Partner: Berlinische Galerie, Landesmuseum für moderne Kunst, Architektur und Fotografie
Gefördert durch: EFRE
Kontakt: Jürgen Sieck

Im Projekt EIDIS (Entwicklung und Implementierung eines 3D-Decision-Support-Systems für die Planung und den Aufbau von Ausstellungen) soll in Kooperation mit einem Anwendungspartner (Berlinische Galerie – Landesmuseum für moderne Kunst, Architektur und Fotografie) und einem Entwicklungspartner ein neuartiges 3D-Informationssystem entwickelt und eingerichtet werden, das die weitreichende Unterstützung von Managementaufgaben im Zusammenhang mit der Planung, Gestaltung und Umsetzung von Ausstellungen beinhaltet. Dieses System soll später vom Entwicklungspartner marktfähig für andere Einsatzmöglichkeiten in der Kulturwirtschaft umgesetzt werden. Im Rahmen des Programms „Forschungsassistenzen III“ soll ein 3D-Management- und Entscheidungsunterstützungssystem für die Planung und den Aufbau von Ausstellungen entwickelt und für die Prozessabläufe im Landesmuseum Berlinische Galerie umgesetzt werden. Dabei sollen zum Einen standardisierte Frameworks und Softwarewerkzeuge sowie bereits in der Forschungsgruppe INKA entwickelte Vorstudien für den Einsatz untersucht, weiterentwickelt und angepasst werden. Zum Anderen soll – vorrangig für die Arbeit der Kuratoren und für die Museumstechnik – ein Lösungskonzept entwickelt und in die IT-Betriebsinfrastruktur des Museums integriert werden. Als wesentlicher Erfolgsfaktor für die Vermarktungsfähigkeit eines solchen 3D-Entscheidungsunterstützungssystems wird die Interaktionsfähigkeit mit vorhandener Museumsmanagementsoftware angesehen, weshalb die Einbettung dieser neuen Lösung eine besondere Herausforderung darstellt. Erst die medienbruchfreie Integration des geplanten innovativen 3D-Instruments zur Ausstellungsgestaltung in die operativen Abläufe eines Museums schafft die notwendige Akzeptanz dieser Lösung und die perspektivische Nutzung eines solchen Instruments für museale Management- und Kommunikationsaufgaben.