Interaktive Visualisierungen im Märkischen Museum zum Festival of Lights 09.-19. Oktober

Geschichte anders erleben – Interaktive Visualisierungen im Märkischen Museum


Festival of Lights 09.-19. Oktober

Die Forschungsgruppe INKA der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin beteiligt sich in diesem Jahr gemeinsam mit dem Märkischen Museum am Festival of Lights. Zwischen dem 9. bis zum 19. Oktober 2014 laden die Gebäudefassaden des Knoblauchhauses und des Auktionshauses Lempertz im Nikolai-Viertel zum interaktiven Erkunden ein. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin werden verschiedene interaktive Anwendungen mit historischem Bezug zur Stadt Berlin angeboten, die über eine mobile Webseite auf gängigen mobilen Geräten teilweise kollaborativ und multiuserfähig steuerbar sind. So können die Besucher einen Blick durch die Fassade ins Innere des Knoblauchhauses werfen ohne das Haus zu betreten. Verschiedene Spots werden durch die Besucher gesteuert und erlauben einen Blick hinter die Fassade.

Auf der Fassade des Kunsthauses Lempertz werden zwei interaktive Spiele projiziert. Im ersten Spiel werden die napoleonischen Kriege aufgegriffen. Jedoch wird in der interaktiven Anwendung nicht mit Waffen gekämpft, sondern die kriegerische Auseinandersetzung wird als sportlicher Wettkampf absolviert. Dazu müssen die Soldaten der gegnerischen Parteien die Fassade erklimmen. Wer als erster oben ist, hat die Auseinandersetzung gewonnen. Zusätzlich wird dem Besucher ein einzigartiger Einblick in die umfangreiche Zinnsoldatensammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin geboten, natürlich multimedial und interaktiv.

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin verfügt über eine einzigartige Sammlung historischer Objekte mit Bezug zu Berlin. Um den Besuchern des Festivals einen Einblick in die Sammlung zu gewähren und zu einem Besuch der verschiedenen Häuser des Museums zu motivieren, wird das Kunsthaus Lempertz zur interaktiven Spielfläche für das Spiel Memory. Die Besucher erfahren im klassischen Memoryspiel, welche Schätze sich in den Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin verbergen. Allein oder gegen mehrere Besucher wird der Wettkampf zur Zeitreise in die Berliner Vergangenheit.

Die Aktion wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des HTW-Projekts SIGNAL realisiert. Das Forschungsprojekt SIGNAL gehört zur Forschungsgruppe INKA und wird aus Mitteln der EU und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.